Kongula ist der - zugegebenermaßen wahnwitzige - Versuch, den ersten
richtigen Hamburger Riesenmonsterfilm - ja wahrscheinlich sogar den erste "wirklichen" Monsterfilm der überhaupt
je in Deutschland gedreht wurde, Realität werden zu lassen. Was vor etwa zehn Jahren als eine fixe Idee für einen kleinen Kurzfilm begann,
hat inzwischen Dimensionen angenommen, die ich mir damals nicht in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können...
Doch nun erstmal die wichtigsten Fakten zum Projekt:
Kongula wird ein Spielfilm, der auf digitalem Material für ein lächerliches Budget (im Vergleich zu Profi-Budgets, mir erscheint er trotzdem ziemlich teuer ;-))mit maximalem Aufwand entsteht.
Der Film wird gespickt mit Special Effects, die zwar digital bearbeitet
werden, sich technisch aber an den Arbeiten von Trickkünstlern wie Bert I. Gordon etc. orientieren. Wir arbeiten also mit Bluescreen, Modellen und Kostümen und optimieren alles mithilfe digitalem Compositings in After Effects. Außerdem werden digitale Feuer, Explosionen, Blitze, Fluten, Regen etc. mit Programmen wie AlamDV 2.0 und (in Kürze) ParticleIllusion erzeugt.
Der Film spielt tatsächlich in Hamburg - ganz offiziell! Also gibt es hier kein als New York verkleidetes Hamburg wie bei den alten Jerry Cotton-Filmen ;-)
Der Film soll eine augenzwinkernde Hommage an die großen Trash- und Kaiju-Klassiker der 50er und 60er Jahre werden, mit einem einleitenden kurzen (stilecht schwarzweißen) Ausflug ins New York 30er Jahre. Insbesondere die japanischen Riesenmonsterfilme dienen bei der Gestaltung vieler Szenen als eindeutiges Vorbild.
Es wird kein Klamaukfilm, bei dem irgendwelche Pappnasen lustige Sprüche machen. Natürlich wird es auch ein paar bewußte Gags geben, aber nicht mit den Holzhammer - gepflegte Ironie halt. Im besten Fall soll das ganze wie eine gemäßigte "Die Nackte Kanone" oder Teile von "Kentucky Fried Movie" (A Fistful of Yen) oder "Amazonen auf dem Mond" wirken. Gags, die bei den Testvorführungen keine spontanen Lacher bringen, fliegen raus!
Es gibt keinen Splatter (ich erwähne das nur, weil die meisten Fan-Filme
in Blut baden)! Allenfalls etwas grünen Schleim ;-)
Das ganze wird größtenteils mit sehr begabten Laiendarstellern gedreht, die nach Charakter besetzt werden. Freut Euch schon mal auf einen wirklich verrückten Wissenschaftler und einen durchgeknallten General. Das Durchschnittsalter der Beteiligten liegt übrigens deutlich über dreißig. Wir wollen auch das typische Problem der sich ändernden Haarlängen, Mode etc. während der Dreharbeiten vermeiden und die notwendigen Personenszenen so straight wie möglich innerhalb maximal eines Jahres durchziehen.
Es wird ein Film von Fans für Fans. Aber er soll auch Nicht-Fans Spaß
machen
Er wird erst dann fertig sein wenn alles gut genug ist - ich hoffe das
dies in ca. 2 Jahren der Fall ist.
Es existieren gut 10 Minuten
weitgehend fertige Filmszenen, die Interessierten gern vorgeführt werden. Leider sind die meisten noch in Schwarzweiß und ohne After Effects gerendert worden, es wird also alles noch mal gemacht. Szenen mit den Charakteren existieren leider noch nicht, nur Special Effects-Szenen.
Motivierte Mitarbeiter (vorzugsweise aus dem Raum Hamburg) sind stets willkommen.