Wieso das ganze?
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Was bin ich...?

Wie gesagt bin ich alles mögliche, aber kein professioneller Filmer...

Hier mal ein paar schnelle Fakten, um Euch einen kurzen Eindruck von meinem Werdegang zu verschaffen:

Im Jahre 1966 wurde ich ausgerechnet an einem verschneiten Hamburger Halloween-Morgen in die Welt gesetzt und versuchte in den folgenden Jahren gleichzeitig Sprechen, Laufen und Chaos anrichten zu lernen - alles mit recht durchschlagendem Erfolg.





Die folgendenden ca. 10 Jahre verliefen glücklich aber unspektakulär - bis mich meine Freundin Carolin eines schönen Tages mit in das Thalia-Kino schleppte und ich dort "Sindbads siebente Reise" erleben durfte! Von diesem Augenblick an war nichts mehr wie es war: Ich wurde zum absoluten Phantastik-Film-Fan und hatte jedes Wochenende meinen Stammplatz (Reihe 9, Platz 3) im Thalia (oder Talja, wie der Hamburger sagt

Neben dem Kino mußte ich leider auch zur Schule, wo mich meine künstlerischen Leistungen immer wieder vor dem totalen Absturz vom Gymnasium retteten. Meine Einser in Fächern wie Kunst, Deutsch oder Erdkunde bewahrten mich aber nicht vor zwei Ehrenrunden in der 9. und 11. Klasse (ich hasse Mathematik, Physik und Chemie!) Bereut habe ich's aber dennoch nicht, denn durch die Verzögerung bekam ich nicht nur je eine zusätzliche Ski- und Surf-Klassenreise und ein recht brauchbares Abi, sondern auch tatsächlich die Chance, meinen Traumberuf als Retuscheur zu erlernen. Dabei lernte ich die Grundzüge der Fotographie und - noch wichtiger - die Kunst der Bildbearbeitung mit Airbrush. In meinen ersten Berufsjahren habe ich tatsächlich mit dem Spritzapparat großformatige Fotos von BMWs oder auch Prominenten bearbeitet und allem ein "gelecktes" Aussehen verpasst.

Schon damals faszinierten mich allerdings die kreativen Möglichkeiten, die mir die Computer boten. Erste Schritte in Richtung Multimedia unternahm ich mit der Gestaltung des Grafik-Adventures "Xandor" auf dem Atari-ST. Bevor aber an eine Veröffentliching zu denken war, spielten Adventures bereits keine Rolle mehr. Dafür sattelte ich vom Spritzapparat auf den Apple um und retuschierte nun am Bildschirm.

Daneben widmete ich mich einer (inzwischen erloschenen) weiteren Leidenschaft: Den Heftromanen und dem Schreiben ebensolcher. Seinerzeit gelang es mir sogar, weitgehend in Eigenregie, die in den 60er Jahren eingestellte Ren Dhark-Heftromanserie fortzusetzen - mit nachträglichem Einverständnis des Chefautors Kurt Brand! Dieses Projekt 99 (da dies die Nummer des ersten neuen Romans war), lief eine Weile sehr erfolgreich*, bis mich Ärger hinter den Kulissen aus dem Fandom trieb... Die Romane dieser Fortsetzung erscheinen übrigens noch heute im Mohlberg-Verlag.   Wer mal in meinem alten Roman schökern möchte, kann ihn sich hier als Adobe Acrobat©-Datei gratis herunterladen (alle Namen wurden allerdings aus lizenzrechtlichen Gründen geändert!).

Ein weiterer Grund für meinen Rückzug von der Schreiberei war aber auch, dass mir das Schreiben eine zu einsame Tätigkeit war... und daher suchte nach einer neuen kreativen Herausforderung, die ich mit anderen teilen konnte.

Im Jahre 1995 geschah es dann, dass aus einer wirren Idee ein Projekt zu reifen begann: "I Was A Teenage KingKong"! Ein altes Gorilla-Kostüm brachte mich auf die Idee, mit Freunden einen verrückten kleinen Film zu drehen, in dem ein Riesengorilla eine Großstadt zerlegt. Das ganze sollte dann auf Partys und im Offenen Kanal zu sehen sein.

Der Zufall wollte es, dass mein Chef erfuhr, dass ich zu diesem Projekt und zu Godzilla zwei Internet-Homepages betrieb (was Anfang 1996 tatsächlich noch etwas besonderes war). Dadurch gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die dank Godzilla und einem zotteligen Riesenaffen ihren Traumjob bekamen!



In den folgenden Jahren schlief dann das "Teenage KingKong"-Projekt etwas ein, da sich nach und nach das gesamte Team in alle Winde zerstreute (Bayern, Saarland, München, Australien, Essen, etc.) und ich mit dem, was die Computer- und Video-Technik möglich machte, nicht mehr zufrieden war. Ich nutze die Zeit, um Modelle, Requisiten und Know How anzusammeln. Und tatsächlich: Im Jahr 2000 ging es dann weiter - ohne Team zwar, aber immerhin... Stück für Stück wurden Szenen gedreht, die tatsächlich etwas hermachten und nicht mehr nach billigem Video aussahen. Auch ein neuer Titel reifte heran:

KONGULA - Affengigant des Grauens

Den vorläufige Höhepunkt markierte dann aber der 5. Oktober 2003! Denn an jenem wunderschönen Tag geschah dann das, was ich zuvor nie wirklich für möglich gehalten hatte: "Kongula" lief tatsächlich auf der riesigen Leinwand eines echten Kinos! Und das war mit Sicherheit einer der schönsten Momente meines Lebens!


Zum Glück blieb auch noch etwas Zeit für Betätigungen außerhalb des Fandoms


Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen . Als notorischer Single habe ich die Luft für ein so zeit- und geldraubendes Hobby wie KONGULA. Ich lebe in einer gemütlichen 55 Quadratmeter Wohnung in Hamburgs offiziell zweitschönstem Haus, die ich dank praktischer Teilung in Einzimmer-Wohnung und Studio unterteilen konnte, und bin gespannt, wohin es KONGULA in den nächsten Jahren noch treiben wird. Eines ist jedenfalls schon sicher: Auch in diesem Oktober wird wieder die große Leinwand des Metropolis-Kinos erobert!

Und eigentlich habe ich mich in all den Jahren trotz des Stresses  ja nie sonderlich verändert...

 


Aktuelle Lieblingsplatten:
Kelli Ali 
Tigermouth
Goldfrapp
Black Cherry
Inga & Anette Humpe 
Swimming With Sharks
  

Sneaker Pimps 
Becoming X

Die Ärzte
Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!
Toyah 
Anthem

The Killer Barbies
Sin Is In
The B-52's
Time Capsule
Toyah
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The B-52's

Good Stuff

 

*Geld habe ich dafür natürlich nie gesehen...