Wie gesagt bin ich alles mögliche, aber kein professioneller Filmer...
Hier mal ein paar schnelle Fakten, um Euch einen kurzen Eindruck von meinem Werdegang zu verschaffen: Im Jahre
1966 wurde ich ausgerechnet an einem verschneiten Hamburger Halloween-Morgen
in die Welt gesetzt und versuchte in den folgenden Jahren gleichzeitig Sprechen, Laufen und Chaos anrichten zu lernen - alles mit recht durchschlagendem Erfolg.
Die folgendenden ca. 10 Jahre verliefen glücklich aber unspektakulär - bis mich meine Freundin Carolin eines schönen Tages mit in das
Thalia-Kino schleppte und ich dort "Sindbads siebente Reise" erleben durfte! Von diesem Augenblick
an war nichts mehr wie es war: Ich wurde zum absoluten Phantastik-Film-Fan und hatte jedes Wochenende meinen Stammplatz
(Reihe 9, Platz 3) im Thalia (oder Talja, wie der Hamburger sagt
)
Im Jahre 1995 geschah es dann, dass aus einer wirren Idee ein Projekt zu reifen begann:
"I Was A Teenage KingKong"! Ein altes Gorilla-Kostüm brachte mich auf die
Idee, mit Freunden einen verrückten kleinen Film zu drehen, in dem ein Riesengorilla eine Großstadt zerlegt. Das ganze sollte dann auf Partys und im Offenen Kanal zu sehen sein. Der Zufall wollte es, dass mein Chef erfuhr, dass ich zu diesem Projekt und zu Godzilla zwei Internet-Homepages
betrieb (was Anfang 1996 tatsächlich noch etwas besonderes war).
Dadurch gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die dank Godzilla und einem zotteligen Riesenaffen ihren
Traumjob bekamen!
In den folgenden Jahren
schlief dann das "Teenage KingKong"-Projekt etwas ein, da sich nach und nach das gesamte Team in alle Winde zerstreute (Bayern,
Saarland, München, Australien, Essen, etc.) und ich mit dem, was die Computer- und Video-Technik möglich machte, nicht mehr zufrieden war. Ich nutze die Zeit, um Modelle, Requisiten und Know How anzusammeln. Und
tatsächlich: Im Jahr 2000 ging es dann weiter - ohne Team zwar, aber immerhin... Stück für Stück wurden Szenen gedreht, die tatsächlich etwas hermachten und nicht mehr nach billigem Video aussahen. Auch ein neuer Titel reifte heran: KONGULA - Affengigant des
Grauens
Den vorläufige Höhepunkt markierte dann aber der 5. Oktober 2003!
Denn an jenem wunderschönen Tag geschah dann das, was ich zuvor nie wirklich für möglich gehalten hatte:
"Kongula" lief tatsächlich auf der riesigen Leinwand eines echten Kinos! Und das war mit Sicherheit einer der
schönsten Momente meines Lebens!
Zum Glück blieb auch noch etwas Zeit für Betätigungen außerhalb des Fandoms
Ansonsten gibt es nicht viel zu
erzählen .
Als notorischer Single habe ich die Luft für ein so zeit- und geldraubendes Hobby wie KONGULA. Ich lebe in einer gemütlichen 55 Quadratmeter Wohnung in Hamburgs offiziell zweitschönstem Haus, die ich dank praktischer Teilung in Einzimmer-Wohnung und Studio unterteilen konnte, und bin gespannt, wohin es KONGULA in den nächsten Jahren
noch treiben wird. Eines ist jedenfalls schon sicher: Auch in diesem Oktober wird wieder die große Leinwand des Metropolis-Kinos erobert!
Und eigentlich habe ich mich in all den Jahren trotz des Stresses ja nie sonderlich verändert...
Aktuelle Lieblingsplatten:
Kelli Ali Tigermouth
Goldfrapp Black Cherry
Inga & Anette Humpe Swimming With Sharks
Sneaker Pimps Becoming X
Die Ärzte Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!