Vom 7. bis zum 9. Mai präsentieren Andreas Schiefler und meinereiner ein Festival, wie es so in Hamburg noch keines gegeben hat!
Auf der 150 m²-Leinwand erleben Sie, in einem der schönsten Kinosääle der Hansestadt, neun Klassiker des Science Fiction, Monster- und Grusel-Kinos - natürlich sämtlich als seltene 35mm-Fassungen mit deutschem Ton.
Garniert wird dies alles von einem bunten Programm aus seltenen Phantastik-Trailern (ORION 3000, Godzilla, Perry Rhodan, etc.), Cartoons, Bühnenshows und dergleichen mehr. Für ausreichende Erholungspausen zwischen den Filmen ist gesorgt.
Präsentatoren: Andreas Schiefler (www.VintageMoviePosters.de) und Ralf Lorenz (www.MonsterCon.de) Conan der Barbar
Frankensteins Höllenbrut
Der Tote kehrt zurück
Das Pendel des Todes
Monster aus dem All
Andy Warhols Dracula
Dracula jagt Frankenstein
Wie schmeckt das Blut von Dracula
Planet der Vampire
Dauerkarte 40 Euro für alle neun Filme (Passbild benötigt!)
Einzelkarte 6 Euro
Karten gibt es nur noch an der Abendkasse. Metropolis Kino • Steindamm 54 • 20099 Hamburg • Tel: 040 / 34 23 53 Mehr Infos unter www.VintageMonsters.de
Willkommen bei KONGULA - Der Hamburger Monsterfilm!
Kongula on the rocks...
Irgendwann muß man selbst die
Stärke haben einzusehen, dass der Karren im Dreck steckt...
Dabei fällt es mir selbst wohl noch am leichtesten zu sagen: "Leute, es
wird wohl leider nichts..."
Kurz und (nicht so) gut: Das Projekt KONGULA liegt nun offiziell auf Eis. Punkt.
Ich bin an dem Punkt angelangt, wo ich es einfach nicht mehr einsehe, noch etwas
zu beschönigen oder drumherum zu reden, denn seit Oktober 2003 ist nunmal nicht
eine neue Szene entstanden und meine eigene Motivation ist inzwischen auch fast
gleich Null. Irgendwie hatte ich ja immer noch die Hoffnung, dass der Geist
jener genialen Teaser-Preview im Metropolis-Kino das Projekt zu einem
Selbstläufer machen würde, aber das ist leider nicht geschehen...
Ich will auch nicht jammern und lamentieren, denn letztendlich bin ich selbst
einer der Hauptgründe der Misere - ich stelle nun mal meinen Beruf und mein
Privatleben über das Glück des Fimprojekts... Es gibt jede Menge großartiger
Top-Schauspieler (an dieser Stelle ein Riesendank an das Team des Imperial-Theaters,
das immer wieder versucht, mich zu motivieren, doch noch weiterzumachen!!!
Leute, Ihr seid die Besten!) die drarauf brennen, Kongula endlich zu
drehen - allein, hinter den Kulissen funzt es nicht...
Ein Film wie KONGULA kann nun mal nicht von einer Person quasi im Alleingang
gestemmt werden. Zudem lastet mich mein Kreativ-Job seit langem derart aus, dass
nur wenig Energie nebenbei übrig bleibt - ich bin halt kein jung-dynamischer
Filmstudent und träume auch nicht davon, eines Tages als Filmemacher meine
Brötchen zu verdienen.
Das Interesse an KONGULA ist nach wie vor ungebrochen, Focus-TV würde gern
einen Beitrag über das Projekt bringen, aber ich bin einfach zu leer und
resigniert, um mich hinzustellen und zu erzählen, wie toll das Projekt
läuft... Darum gibt es definitiv keine Fernsehauftritte oder ähnliches mehr.
Aufgeben werde ich nicht. Ich habe noch immer die Hoffnung, dass vielleicht ein
motivierter Jungfilmer die Regie an sich reißen möchte und ein Team mitbringt,
das in etwa in meinem Geiste schaltet und waltet. Außerdem ist ein
Kongula-Hörspiel in Planung - aber auch dahin ist der Weg noch recht weit, da
ich auch beim Drehbuchschreiben seit längerem fast völllig blockiert bin.
Außerdem wird die technische Ausrüstung langsam aber sicher optimiert, an den
Ideen gefeilt und Modelle gebastelt.
Ein Film(chen) soll dennoch in absehbarer (= 1-2 Jahre) Zeit entstehen: UX-9000
- SOS aus dem Hyperraum - Ein SciFi-Trash-Kurzfilm, der ohne großen Aufwand
komplett imStudio entsteht und eine Mischung aus "ORION 3000 - Raumfahrt
des Grauens" , "Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort" und
"Planet der Vampire" werden soll. Ausschnitte dieses Kurzfilme sollen
dann später auch in Kongula integriert werden, wenn das Monster durch die
Kinoleinwand bricht. Ist vielleicht das beste, doch mit einem Kurzfilm zu
starten und nicht gleich mit dem abendfüllenden Lebenswerk... KONGULA wird kommen - irgendwie, irgendwann, irgendwo... aber mehr weiß ich
momentan auch nicht.
Ralf Lorenz - 19.Oktober 2005
Echo der Vergangenheit
(Januar 2005): Ein neues Jahr bricht an für das
Projekt KONGULA - und es verspricht ausgesprochen spannend zu werden!
Auch dank des Berichts im Fernsehen, ist das Interesse am Hamburger
Monsterfilm unerwartet groß geworden - auch die Presse zeigt sich
mittlerweile sehr interessiert (Mitte Januar wird es da noch eine tolle
Überraschung geben!). Was dabei (neben dem persönlichen Motivationsschub) am
wichti+gsten ist: Die Publicity hat uns bereits neue Mitarbeiter gebracht!
Um das neue Jahr gebührend zu begrüßen, gibt es diverse neue Infos und Bilder im
"Fakten"-Bereich. Außerdem wurde der Bereich "Mitarbeiter"
endlich mit Inhalten gefüllt - wer helfen möchte, das Projekt zu realisieren,
sollte dort einmal reinschauen. Ich wünsche ein tolles 2005 und natürlich viel Spaß mit dem Hamburger Monster!
Ralf Lorenz
Das Projekt KONGULA:
KONGULA wird der erste offizielle Hamburger Riesenmonsterfilm - ja wahrscheinlich sogar
der erste "richtige" Monsterfilm der überhaupt in Deutschland spielt.
Wer, wie ich, die Filme von Bert I. Gordon, Antonio Margheriti, Ishiro Honda, Jun Fukuda, Ib
Melchior und all den anderen Heroen des klassischen Trash-Films liebt, sollte sich auf dieser
Site so richtig zuhause fühlen.
Der Film soll eine augenzwinkernde Hommage an die großen Trash- und Kaiju*-Klassiker der
50er und 60er Jahre werden, mit einem kurzen (stilecht schwarzweißen) Ausflug ins
New York der 1930er Jahre. Insbesondere die japanischen Riesenmonsterfilme dienen bei der
Gestaltung vieler Szenen als eindeutiges Vorbild.
Polylux besuchte Kongula!
Am 10.Oktober 2004 besuchte ein Fernsehteam der Sendung Polylux
(RBB/ARD)
das Kongula-Studio in Hamburg. Vier
Hauptdarsteller wurden mobilisiert und die Arbeit an diversen Szenen live
demonstriert. Besonderes Highlight war dabei die Verhaftung Professor von
Trunkensteins durch die beiden Agenten. Auch die berühmt-berüchtigten "Kongula
frißt Zug"- und "Kongula greift sich Yacht"-Szenen
wurden für ein Behind-the-Scenes Special nachgestellt. Die Dreharbeiten für den Beitrag zogen sich mehr als 4 Stunden hin, der
fertige Beitrag wird dann aber wohl unter 3 Minuten dauern. Was dann wirklich
draus gemacht wird, ist natürlich schwer abzuschätzen, aber da es sich bei
Polylux um ein sehr gutes Magazin handelt, bin ich eigentlich recht
zuversichtlich. Ausgestrahlt
wurde der Beitrag am frühen Morgen des 18. November im Ersten. Die Sendung Polylux lief ab 0.30
Uhr in der ARD.
Wer sich einen ungefähren Eindruck davon verschaffen möchte, wie es bei den
Dreharbeiten zum Polylux-Beitrag hier wirklich zuging, kann sich die Bilder im News-Bereich
ansehen und diesen 40 MB-Clip herunterladen: Dreharbeiten-Video
(40 MB)
Die
beiden Hauptdarsteller stehen endlich fest!
Die Hamburger Schauspieler Oliver
Geilhardt und Janis
Zaurins werden die beiden Interpol-Agenten spielen, die das Monster durch die Stadt jagen und versuchen hinter das Geheimnis seiner Mutation zu kommen. Derzeit spielen die beiden die herrlichen Rollen des Monsieur Paranot (Oliver) und Major Metcalf (Janis) auf der Bühne des Imperial Theaters in Agatha Christies Klassiker
"Die
Mausefalle". Das Imperial Theater ist ein kleines aber ausgespochen feines Theater direkt an der legendären Reeperbahn, das sich vor allem der gepflegten Komödie verschrieben hat. Ein besonderes Glanzlicht im Programm ist zweifellos das
"Krimi
Theater", in dem neben besagtem "Die Mausefalle" in Kürze sogar der Edgar Wallace-Hit "Das Indische Tuch" zur Aufführung kommt. Ich war von der Mausefallen-Aufführung restlos begeistert, die Stimmung im Saal war großartig und der ganze Abend einfach perfekt! Es ist wirklich eine Freude zu sehen, wie die Darsteller Agatha Christies skurrile Charaktere mit prallem Leben erfüllen. Wer in Hamburg zu Gast ist, sollte wirklich einen Theater Besuch einplanen!
War KONGULA bislang ein eher auf Laien-Darsteller zugeschnittenes Projekt, so eröffnen sich nun ganz neue Möglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns hier in Hamburg tatsächlich ein abendfüllender Monsterfilm gelingen wird, ist damit wieder ein ganzes Stück gewachsen. Natürlich wird es auch nach wie vor noch viele Rollen geben, die mit begabten Laien besetzt werden, aber für die großen Sprechrollen geht halt doch nichts über Profis. Da
auch andere Imperial-Darsteller schon Interesse signalisierten, steht uns
sicherlich ein spannender Sommer/Herbst ins Haus
* Als Kaiju-Eiga bezeichnet man die japanischen Monsterfilme, die seit den
50er Jahren bis heute gedreht werden. Deren bekanntesteter Vertreter
ist Godzilla, der vom Toho-Studio produziert wird.